Die »furchtlosen Frauen« kommen nach Höxter, 17. Mai bis 7 . Juli 2024

#Höxter, 8. Mai 2024

Großformatige Porträts mutiger Frauen werden ab dem 17. Mai 2024 für 7 Wochen im Archäologiepark ausgestellt. Die »#LandFrauen« holen die #Outdoor #Ausstellung »Fearless Women« des Warsteiner Künstlers Oliver Schäfer in den #Huxarium #Gartenpark.

Höxter. Die erste schwarze First Lady Michelle Obama, Mode Ikone Iris Apfel oder die polarisierende Sängerin und Schauspielerin Lady Gaga: Oliver Schäfer aus Warstein malt furchtlose Frauen. 18 seiner großformatigen Porträts sind vom 17. Mai bis zum 7. Juli 2024 im Huxarium Gartenpark Höxter zu sehen. Die wetterfesten, knallbunten Drucke sind einen Quadratmeter groß und werden entlang des Holzstegs im Archäologiepark aufgestellt.

Die Ausstellung »Fearless Women« wird von den »LandFrauen« (Kreisverband Höxter) nach Höxter geholt. Geschäftsführerin Katja Hübner sah die Ausstellung im Kreis Soest. »Ich war von diesen Bildern so begeistert, dass ich sie unbedingt auch hier zeigen wollte. Die Ausstellung bietet eine tolle Möglichkeit, Frauen und deren Geschichten sichtbar zu machen und darüber zu verschiedenen aktuellen Themen ins Gespräch zu kommen.«

Als Ort habe sich der Huxarium Gartenpark angeboten, wo sich die Landfrauen zur Landesgartenschau sehr erfolgreich eingebracht hatten. »Das ist der ideale Platz dafür, die Bilder haben ein so großes Format, dafür braucht es einfach Fläche«, so Katja Hübner weiter. Außerdem passe die Ausstellung perfekt zum neuen Programm der »LandFrauen«, das unter dem Titel »Mut für morgen« steht. »Oliver Schäfer zeigt Frauen, die in den verschiedensten Epochen und Lebenssituationen Mut bewiesen haben.«

Oliver Schäfer kommt gebürtig aus Warstein, studiert mittlerweile in Essen Kunst auf Lehramt. Seit 2016 widmet er sich der Serie über starke Frauen – darunter bekannte und weniger bekannte, wie Iranerin Marzieh Ebrahimi, die einen Säureanschlag überlebt hat, Primatenforscherin Jane Goodall und Anti Atom Aktivistin Helen Caldicott. Einige der Frauen haben Schäfer sogar aufgrund der Bilder kontaktiert, so schrieb ihm zum Beispiel die inzwischen verstorbene Iris Apfel. Mehr

Die Bilder sollen andere Menschen inspirieren, für sich selbst zu stehen und sich für gesellschaftliche Themen zu engagieren. Es geht um Gleichberechtigung, Bildungschancen, #Antisemitismus aber auch um Frauenfeindlichkeit bis hin zu Missbrauch und Gewalt. Oliver Schäfer wählt Frauen aus, die etwas bewegt haben, die die Gesellschaft verändert haben. Am Anfang steht immer ein Zitat der jeweiligen Frau, geschrieben auf die Leinwand. Wenn man genau hinschaut, schimmern am Schluss immer noch die Buchstaben durch. Es geht Oliver Schäfer weniger um das äußere Erscheinungsbild, sondern vielmehr um die innere Haltung.

Kombiniert werden die Kunstwerke mit Kurzbiografien, die von der Kulturjournalistin Diana Ringelsiep geschrieben wurden. Auf Tafeln lesen die Ausstellungsbesucher zum Beispiel von Emilie Schindler, die gemeinsam mit ihrem Mann Oskar während des Holocaust über 1.200  Menschenleben rettete. Oder sie erfahren etwas über Malala Yousafzai, die pakistanische Aktivistin und jüngste Friedensnobelpreisträgerin.

Ihr Porträt war übrigens das allererste Bild der Reihe. Oliver Schäfer, der schon als Achtjähriger einen Zeichenkurs belegte, entdeckte als Jugendlicher das Malen neu. Als er das #Porträtmalen erlernen wollte, fiel ihm bei der Suche nach geeigneten Modellen auf, dass Männer die Medien beherrschen.

Damals wurde Donald Trump in den USA zum Präsidenten gewählt, Machthaber wie Putin, Erdogan und Kim Jong un waren ständig in den Schlagzeilen. »Wo sind die starken Frauen, warum sind die nicht in solchen Positionen«, fragte sich Oliver Schäfer. Das gab den Anstoß zu der Serie, die beispielsweise auch schon im Essener Grugapark ausgestellt wurde.  Immer sind es Frauen, deren Lebensgeschichte Oliver Schäfer inspirierend findet, weil sie ein positives Beispiel geben, das Hoffnung macht. Und davon gibt es viele: »Ich habe eine lange Liste von Namen, die in die Serie passen könnten«, sagt der junge Warsteiner.

Huxarium Geschäftsführerin Claudia Koch freut sich sehr, dass der Archäologiepark dank der »LandFrauen« zur Open Air Galerie wird. »Zusätzlich zur Alltagsmenschen Ausstellung in der Innenstadt haben wir damit eine weitere tolle #Freiluft Kunstausstellung in dieser Saison in Höxter.« Dass die »LandFrauen« für die »Fearless Women« dem Archäologiepark ausgewählt haben, sei eine große Bereicherung.

Die Eröffnungsvernissage ist am Freitag, 17. Mai 2024, um 16 Uhr mit dem Künstler persönlich, Veronika Schulte (»LandFrauen« Kreis Höxter), dem stellvertretenden Landrat Werner Dürdoth und Bürgermeister Daniel Hartmann.  Zu der Ausstellung »Fearless Women« werden begleitende Vorträge angeboten, diese beginnen jeweils um 18 Uhr ebenfalls im Archäologiepark …

  • Dienstag, 4. Juni 2024, Katharina von Ruschkowski: »Grundgesetzlich gut – warum Gleichberechtigung auch 75 Jahre später noch hochaktuell ist«

  • Donnerstag, 27. Juni 2024, Sandra Legge: »Glück ist nicht käuflich – Anregungen zum nachhaltigen und glücklichen Leben«

  • Mittwoch, 3. Juli 2024, #Finissage mit Prof. Erika Rosenberg Band: »Meine Freundschaft zu Emilie Schindler«

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